Modafinil und Armodafinil sind die beiden Wirkstoffe, um die sich unser Sortiment im Wesentlichen dreht. Dieser Artikel beschreibt, was sich zwischen ihnen tatsächlich unterscheidet — und „tatsächlich“ heißt hier: was auf der Faltschachtel steht, was in der Zusammensetzung liegt, wer die Präparate herstellt, was sie kosten und wie ihr rechtlicher Status aussieht.
Inhalt
Eine frühere Fassung dieses Textes trug den Titel „Modafinil vs. Armodafinil: Welches Nootropikum ist das richtige für Sie?“ und beantwortete diese Frage mit einer Gegenüberstellung von Wirkungen: einer Tabelle mit Wirkungseintritt, Wirkdauer, „subjektivem Empfinden“ und Appetitwirkung, zwei erfundenen Anwenderzitaten, einem Entscheidungsrahmen mit Empfehlungen für Erstnutzer und erfahrene Anwender sowie einem Wochenplan zum Abwechseln beider Substanzen.
Das alles ist entfernt worden. Warum, steht weiter unten in einem eigenen Abschnitt, und dieser Abschnitt ist der eigentliche Kern des Artikels.
Enantiomere: die Zusammensetzung
Der Unterschied zwischen den beiden Wirkstoffen ist stereochemischer Natur. Viele organische Moleküle besitzen ein sogenanntes Stereozentrum und existieren deshalb in zwei Formen, die sich zueinander verhalten wie die linke zur rechten Hand: gleiche Summenformel, gleiche Atome, gleiche Verknüpfung — aber spiegelbildliche räumliche Anordnung. Diese beiden Formen heißen Enantiomere und werden mit den Vorsilben R und S unterschieden.
Modafinil ist ein Racemat: ein Gemisch aus der R- und der S-Form zu gleichen Teilen. Armodafinil besteht ausschließlich aus der R-Form. Die Vorsilbe „ar-“ steht genau dafür — es ist eine Kurzform von (R)-Modafinil und kein eigener Wirkstoffname im Sinne einer neuen Substanzklasse.
Was aus der Zusammensetzung nicht folgt
Und hier der Satz, ohne den der ganze Abschnitt in die Irre führt: Die Beschreibung eines Moleküls sagt nichts darüber aus, was es in einem Körper tut.
Dass ein Präparat eine isolierte spiegelbildliche Form enthält und ein anderes ein Gemisch beider, ist eine Angabe zur Zusammensetzung. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass eines „stärker“, „gleichmäßiger“ oder „sanfter“ sei. Wo Ihnen eine solche Ableitung begegnet, ist der Schritt von der Chemie zur Erfahrung ohne Beleg vollzogen worden — und genau dieser Schritt stand in der früheren Fassung dieses Artikels.
Die Stärken, wie sie gedruckt sind
Was Sie auf der Faltschachtel ablesen können, ist die deklarierte Stärke je Tablette. In unserem Sortiment sind das drei Werte:
- Modafinil: 200 mg je Tablette. Alle vier von uns geführten Modafinil-Marken tragen diese Stärke.
- Armodafinil: 150 mg je Tablette — die Stärke, mit der die meisten der von uns geführten Armodafinil-Präparate bedruckt sind.
- Armodafinil: 50 mg je Tablette — eine niedrigere gedruckte Stärke, die von mehreren Herstellern angeboten wird.
Diese Zahlen sind Mengenangaben zum Inhalt einer Tablette. Sie sind keine Umrechnung zwischen den beiden Wirkstoffen, und wir veröffentlichen keine solche Umrechnung. Rechenformeln nach dem Muster „x mg des einen entsprechen y mg des anderen“ kursieren im Netz reichlich; sie stammen nicht aus einer Fachinformation, und ein Versandhandel ist nicht die Stelle, die sie bestätigt.
Welche Marken es für welchen Wirkstoff gibt und wer sie herstellt
Hinter den Markennamen stehen unterschiedliche Hersteller, nicht unterschiedliche Wirkstoffe oder Stärken. Alle genannten Unternehmen haben ihren Sitz in Indien.
Modafinil 200 mg
- Modalert — Sun Pharmaceutical Industries
- Modvigil — HAB Pharmaceuticals & Research
- Modaheal — Healing Pharma
- Vilafinil — Centurion Laboratories
Armodafinil 150 mg
- Waklert — Sun Pharmaceutical Industries
- Artvigil — HAB Pharmaceuticals & Research
- Vigilant — Taj Pharmaceuticals
- Walkalarm — Ryon Pharma
- Armovigil — NATCO Pharma
Armodafinil 50 mg
- Armosam — Jagsam Pharma
- Armovin — Taurlib Pharma
- Wakafinil — Pacific India
Indische Generika ohne EU-Zulassung
Ein Hinweis, der in Verkaufstexten für Generika selten steht: Diese Präparate sind in Indien zugelassene Arzneimittel und keine in der Europäischen Union zugelassenen Fertigarzneimittel.
Diese Unterscheidung ist wichtiger als jede Markenfrage: Der Wirkstoff — Modafinil beziehungsweise Armodafinil — ist in EU-Mitgliedstaaten als Arzneistoff zugelassen; die oben gelisteten Tabletten sind es nicht. Es sind Generika nach der Indischen Pharmakopöe ohne EU-Zulassung, und was in der Faltschachtel liegt, ist die Beilage des Herstellers und keine von einer europäischen Behörde genehmigte Packungsbeilage.
In der EU zugelassene modafinil- und armodafinilhaltige Präparate tragen andere Namen und werden über Apotheken abgegeben.
Warum wir keinen Behördennamen neben ein Produkt stellen
Wir stellen außerdem grundsätzlich keinen Behördennamen neben ein Produkt: Eine Registrierung einer Betriebsstätte bei einer ausländischen Behörde ist ein Verwaltungseintrag und keine Freigabe dessen, was hier verkauft wird. Wo Sie eine solche Formulierung lesen, ist eine Autorität geliehen worden, die niemand vergeben hat.
Preis je Tablette
Alle Angaben in Euro, Listenpreise vor dem an der Kasse abgezogenen Bitcoin-Rabatt von 20 %.
| Präparat | Wirkstoff / Stärke | 10 Tbl. | 30 Tbl. | 100 Tbl. | Je Tablette (100er) |
|---|---|---|---|---|---|
| Modvigil | Modafinil 200 mg | 25 € | 49 € | 129 € | 1,29 € |
| Vilafinil | Modafinil 200 mg | 27 € | 59 € | 135 € | 1,35 € |
| Modaheal | Modafinil 200 mg | 27 € | 55 € | 139 € | 1,39 € |
| Modalert | Modafinil 200 mg | 29 € | 59 € | 149 € | 1,49 € |
| Artvigil | Armodafinil 150 mg | 28 € | 55 € | 139 € | 1,39 € |
| Walkalarm | Armodafinil 150 mg | 29 € | 58 € | 145 € | 1,45 € |
| Vigilant | Armodafinil 150 mg | 30 € | 62 € | 155 € | 1,55 € |
| Armovigil | Armodafinil 150 mg | 31 € | 63 € | 159 € | 1,59 € |
| Waklert | Armodafinil 150 mg | 32 € | 65 € | 165 € | 1,65 € |
| Armovin | Armodafinil 50 mg | 17 € | 36 € | 89 € | 0,89 € |
| Armosam | Armodafinil 50 mg | 18 € | 38 € | 95 € | 0,95 € |
| Wakafinil | Armodafinil 50 mg | 19 € | 39 € | 99 € | 0,99 € |
Packungen zu 20, 50 und 200 Tabletten sind je nach Präparat ebenfalls verfügbar; der Preis je Tablette sinkt mit der Packungsgröße.
Diese Tabelle ordnet nach Preis und nicht nach irgendeiner Eigenschaft, die sich anfühlen ließe — das ist der einzige Rang, den wir aufstellen können, ohne etwas zu behaupten. Das vollständige Sortiment steht in der Modafinil-Kategorie und bei den Armodafinil-Produkten.
Der rechtliche Status ist für beide derselbe
Dies ist der Punkt, an dem sich die beiden Wirkstoffe gerade nicht unterscheiden, und er ist praktisch wichtiger als jeder chemische Unterschied. Modafinil und Armodafinil sind in allen EU-Mitgliedstaaten verschreibungspflichtig. In Deutschland und den Niederlanden sind sie nicht dem Betäubungsmittel- beziehungsweise Opiumrecht unterstellt; in einzelnen anderen europäischen Staaten bestehen darüber hinausgehende Erfassungen.
In den Vereinigten Staaten sind beide nach dem Controlled Substances Act in Schedule IV eingestuft. Beide stehen auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur.
| Rechtsraum | Status von Modafinil und Armodafinil |
|---|---|
| EU-Mitgliedstaaten | Verschreibungspflichtig |
| Deutschland, Niederlande | Verschreibungspflichtig; nicht dem Betäubungsmittel- beziehungsweise Opiumrecht unterstellt |
| Einzelne weitere europäische Staaten | Darüber hinausgehende Erfassungen bestehen |
| Vereinigte Staaten | Schedule IV nach dem Controlled Substances Act |
| Welt-Anti-Doping-Agentur | Beide auf der Verbotsliste |
Wer also aus rechtlichen Gründen zwischen den beiden wählt, wählt nichts: Der Status ist derselbe, die Einfuhrregeln sind dieselben, und dieselbe Prüfpflicht bleibt bei Ihnen. Maßgeblich ist das Recht des Landes, in das geliefert wird, und es ändert sich.
Prüfen Sie den aktuellen Stand für Ihren Wohnort bei der nationalen Arzneimittelbehörde, in einer Apotheke oder bei einer örtlichen Rechtsauskunft. Für die Niederlande haben wir das in einem eigenen Artikel ausgeführt: Ist Modafinil in den Niederlanden legal? Ein umfassender Rechtsleitfaden.
Was sich auf der Faltschachtel prüfen lässt — und was nicht
Der überprüfbare Teil eines Kaufs sieht bei beiden Wirkstoffen gleich aus:
- Wirkstoffbezeichnung und Stärke auf Faltschachtel und Blister — 200 mg, 150 mg oder 50 mg.
- Herstellername mit Anschrift. Ein Präparat ohne benannten Hersteller ist ein Warnsignal.
- Chargennummer auf Schachtel und Blister, beide übereinstimmend, sowie Herstellungs- und Verfalldatum.
- Ein „IP“ hinter der Wirkstoffbezeichnung ist eine Angabe des Herstellers, das Präparat entspreche der Monographie der Indischen Pharmakopöe. Diese Monographie ist ein veröffentlichter Prüfstandard: Sie legt Verfahren und Grenzwerte für Identität, Gehalt und Reinheit fest. Sie ist damit ein Maßstab und keine Bestätigung, dass danach geprüft wurde — ob geprüft wurde, lässt sich von außen nicht feststellen.
- Unversehrter Blister und, sofern der Hersteller einen beilegt, der Beipackzettel.
- Das Analysenzertifikat. Brauchbar ist es, wenn es das prüfende Labor benennt, die Methoden angibt, datiert ist und eine Chargennummer nennt, die mit Ihrer Faltschachtel übereinstimmt.
Nicht überprüfen lässt sich:
- ob die analysierte Probe aus Ihrer Packung stammt
- worauf nicht geprüft wurde
- ob die Lagerkette lückenlos war
- und ob die Betriebsstätte zum Herstellungszeitpunkt behördlich inspiziert war
Diese Grenzen gelten unabhängig davon, welchen der beiden Wirkstoffe Sie bestellen.
Was die Packungsbeilage abdeckt
Beide Wirkstoffe sind zugelassene Arzneistoffe, für die eine Fachinformation und eine Packungsbeilage existieren. Das gilt für den Wirkstoff und für in der EU zugelassene Präparate — nicht für die indischen Generika, die hier gelistet sind; die besitzen keine EU-Zulassung, und das Blatt in Ihrer Faltschachtel ist die Beilage des Herstellers.
Verbindlich und vollständig ist allein die Beilage Ihres Präparats; wir geben hier wieder, was in der europäischen Produktinformation zu den beiden Wirkstoffen steht, und bewerten es nicht. Weicht Ihre Beilage davon ab, ist das ein Grund, in einer Apotheke nachzufragen.
Gegenanzeigen
Zu den Gegenanzeigen zählen:
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen sonstigen Bestandteil
- unkontrollierter mittelschwerer bis schwerer Bluthochdruck
- Herzrhythmusstörungen
- und die Schwangerschaft
Für Frauen im gebärfähigen Alter fordert die europäische Bewertung eine zuverlässige Verhütung während der Anwendung.
Was die Beilage als unerwünschte Wirkungen nennt
Als unerwünschte Wirkungen führt die Beilage unter anderem auf:
- Kopfschmerzen
- Nervosität, Unruhe, Angst, Schlaflosigkeit, Depression, Verwirrtheit, Denkstörungen
- Schwindel, Schläfrigkeit, Missempfindungen
- verschwommenes Sehen
- beschleunigten Herzschlag, Herzklopfen, Blutdruckanstieg
- Bauchschmerzen, Übelkeit, Mundtrockenheit, Durchfall, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, verminderten Appetit
- Kraftlosigkeit, Brust- und Rückenschmerzen
Häufigkeitsangaben und die vollständige Aufzählung stehen in der Beilage.
Schwerwiegende Reaktionen
Als schwerwiegende Reaktionen — Häufigkeiten stehen in der Beilage nennt sie:
- schwere Hautreaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom, toxischer epidermaler Nekrolyse und Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
- Angioödem und anaphylaktische Reaktionen
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Beteiligung mehrerer Organsysteme
- psychiatrische Reaktionen einschließlich Suizidgedanken, Psychose, Manie, Halluzinationen und Aggressivität
- sowie Herz-Kreislauf-Ereignisse einschließlich Blutdruckanstieg und Herzrhythmusstörungen
Wechselwirkung mit hormoneller Verhütung
Hormonelle Verhütung: Die Beilage beschreibt, dass die Zuverlässigkeit hormoneller Verhütungsmittel verringert sein kann — betroffen sind:
- Kombinationspille und Minipille
- Verhütungspflaster
- Vaginalring
- Implantate
- und hormonhaltige Spiralen
Sie rät zu einer zusätzlichen oder alternativen nicht-hormonellen Methode während der Anwendung und für einen dort genannten Zeitraum nach dem Absetzen. Besprechen Sie das mit Ärztin, Arzt oder Apotheke; dort wird geklärt, was für Ihre Methode gilt. Diese Wechselwirkung wird selten kommuniziert und hat reale Folgen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft und Stillzeit: Die Anwendung in der Schwangerschaft ist ausgeschlossen; eine europäische Sicherheitsbewertung kam zu dem Ergebnis, dass Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen bestehen. In der Stillzeit rät die Beilage von der Anwendung ab.
Aufbewahrung und versehentliche Einnahme
Aufbewahrung:
- außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern
- im Originalbehältnis
- trocken
- getrennt von Lebensmitteln
Bei versehentlicher Einnahme, insbesondere durch ein Kind, sofort den ärztlichen Notdienst oder ein Giftinformationszentrum kontaktieren und die Packung mitnehmen.
Wann Sie die Anwendung sofort beenden
Beenden Sie die Anwendung und holen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe:
- bei Hautausschlag jeder Art, Bläschen, Hautablösung oder Beteiligung von Mund, Augen oder Genitalschleimhaut
- bei Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, Atemnot oder Engegefühl im Hals
- bei Fieber mit Lymphknotenschwellung
- bei Brustschmerzen, Herzstolpern, unregelmäßigem Herzschlag oder Ohnmacht
- bei Verwirrtheit, Halluzinationen, starker Unruhe oder Gedanken, sich selbst zu verletzen
Im Zweifel Notruf 112, Packung mitnehmen.
Warum wir keine Wirkungsvergleiche veröffentlichen
Dieser Artikel hieß einmal anders und tat einmal etwas anderes, deshalb steht der Abschnitt hier besonders ausführlich.
Ein bioäquivalentes Generikum setzt nicht früher ein, hält nicht länger an und schlägt nicht härter zu als ein anderes Produkt mit demselben Wirkstoff in derselben deklarierten Stärke. Waklert und Artvigil enthalten beide 150 mg Armodafinil; Modalert und Modvigil enthalten beide 200 mg Modafinil. Die Vorstellung, das eine sei „schneller“ und das andere „gleichmäßiger“, ist keine Pharmakologie. Sie entsteht aus Erwartung, Tagesform, Preis, Verpackungsgestaltung und dem, was man vorher gelesen hat.
Tabellen, die Marken oder Substanzen nach Wirkungseintritt, Stärke oder „Sanftheit“ in eine Rangfolge bringen, sind deshalb Marketing und keine Arzneimittelinformation. Sie beruhen auf unverblindeten Selbstberichten, sind nicht überprüfbar und lassen sich beliebig in jede gewünschte Richtung schreiben. Wir veröffentlichen keine.
Was aus diesem Artikel entfernt wurde
Und genau eine solche Tabelle stand hier. Entfernt worden sind:
- die Gegenüberstellung mit Wirkungseintritt in Minuten, Wirkdauer in Stunden, „maximaler Wirkung“, „subjektivem Empfinden“, Appetitwirkung und einer Zeile, wann das Präparat spätestens eingenommen werden „muss“
- zwei als Anwenderzitate gesetzte Absätze, die niemand gesagt hat
- ein Abschnitt zu Halbwertszeiten und maximalen Plasmakonzentrationen
- ein Entscheidungsrahmen, der Erstnutzern das eine und erfahrenen Anwendern das andere Präparat zuwies
- eine Umrechnung zwischen den beiden Stärken
- und ein Wochenplan mit Einnahmetagen und Pausentagen samt einem darauf zugeschnittenen Bundle-Angebot
Diese Inhalte sind nicht verschwunden, weil sie jemand beanstandet hätte, sondern weil ein Versandhandel sie nicht belegen kann. Für einen Vergleich, wie sich zwei Präparate „anfühlen“, bräuchte es eine verblindete Untersuchung mit Vergleichsgruppe.
Die gibt es zwischen zwei bioäquivalenten Generika desselben Wirkstoffs nicht, und es wird sie nicht geben, weil die Frage pharmakologisch keine ist. Was übrig bleibt, ist das, was auf der Packung steht — und darüber handelt dieser Artikel jetzt.
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet Armodafinil chemisch von Modafinil?
Modafinil ist ein Racemat, also ein Gemisch der R- und der S-Form zu gleichen Teilen. Armodafinil besteht ausschließlich aus der R-Form; die Vorsilbe „ar-“ ist eine Kurzform von (R)-Modafinil. Das ist eine Angabe zur Zusammensetzung und keine Aussage darüber, was der Stoff in einem Körper tut.
Welche Stärken sind aufgedruckt?
Modafinil in unserem Sortiment: 200 mg je Tablette. Armodafinil: 150 mg oder 50 mg je Tablette, je nach Präparat.
Gibt es eine Umrechnung zwischen den beiden?
Wir veröffentlichen keine. Solche Umrechnungen kursieren im Netz, stammen aber nicht aus einer Fachinformation. Über Menge, Zeitpunkt und Eignung entscheidet eine Ärztin oder ein Arzt; die Packungsbeilage ist vor der Anwendung zu lesen.
Welche Marken gibt es für welchen Wirkstoff?
Modafinil 200 mg: Modalert (Sun Pharma), Modvigil (HAB Pharmaceuticals), Modaheal (Healing Pharma), Vilafinil (Centurion Laboratories). Armodafinil 150 mg: Waklert (Sun Pharma), Artvigil (HAB Pharmaceuticals), Vigilant (Taj Pharmaceuticals), Walkalarm (Ryon Pharma), Armovigil (NATCO Pharma). Armodafinil 50 mg: Armosam (Jagsam Pharma), Armovin (Taurlib Pharma), Wakafinil (Pacific India).
Was kostet eine Tablette?
Bei der 100er-Packung liegen die Modafinil-Präparate zwischen 1,29 € und 1,49 €, die Armodafinil-Präparate mit 150 mg zwischen 1,39 € und 1,65 € und die mit 50 mg zwischen 0,89 € und 0,99 € — jeweils Listenpreis vor dem Bitcoin-Rabatt von 20 %.
Ist der rechtliche Status für beide gleich?
Ja. Beide sind in allen EU-Mitgliedstaaten verschreibungspflichtig, beide stehen auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur, und beide sind in den Vereinigten Staaten in Schedule IV eingestuft. Das betrifft die Wirkstoffe; die hier gelisteten Tabletten sind bei beiden gleichermaßen indische Generika ohne EU-Zulassung, denen die Beilage des Herstellers beiliegt. Die Einfuhrregeln unterscheiden sich nicht nach Wirkstoff, sondern nach Empfängerland.
Warum steht hier keine Vergleichstabelle mehr?
Weil die frühere Tabelle Wirkungen verglich, die ein Händler nicht messen und nicht belegen kann. Sie ist absichtlich entfernt worden. Verglichen wird hier jetzt, was sich vergleichen lässt: Zusammensetzung, gedruckte Stärke, Hersteller, Preis, rechtlicher Status und Prüfbarkeit der Charge.
Woran erkenne ich eine ordentliche Packung?
An Wirkstoffbezeichnung und Stärke auf Faltschachtel und Blister, einem benannten Hersteller mit Anschrift, übereinstimmenden Chargennummern, gültigem Verfalldatum, unversehrtem Blister und einem Analysenzertifikat, dessen Chargennummer zu Ihrer Packung passt.
NeuroPeak ist ein Versandhandel und keine Apotheke. Dieser Artikel ist keine medizinische Beratung, keine Anwendungsempfehlung und keine Rechtsauskunft; wir veröffentlichen keine Dosierungsanweisungen.
Die Wirkstoffe Modafinil und Armodafinil sind in allen EU-Mitgliedstaaten verschreibungspflichtig; die hier gelisteten Präparate sind indische Generika nach der Indischen Pharmakopöe ohne EU-Zulassung, und das beiliegende Blatt ist die Beilage des Herstellers und keine behördlich genehmigte Packungsbeilage. Lesen Sie sie vor der Anwendung und sprechen Sie mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Apotheke. Prüfen Sie den rechtlichen Status an Ihrem Wohnort. Fragen zu Bestellung, Versand und Bezahlung beantworten die FAQ oder unser Kontaktformular.
