Dieser Leitfaden ist ein Kauf- und Rechtsleitfaden. Er beschreibt:
Inhalt
- was Modafinil arzneimittelrechtlich ist
- wie sein Status von Land zu Land aussieht
- was ein Rezept dafür bedeutet
- welche Marken wir führen und wer sie herstellt
- was auf der Faltschachtel steht und wie Sie eine Charge prüfen
- was eine Tablette kostet
- wie Versand, Zoll und Bezahlung ablaufen
- und was die Packungsbeilage abdeckt
Was er nicht mehr enthält:
- einen Abschnitt zum Wirkmechanismus
- eine Zusammenfassung von Studien zu Aufmerksamkeit und Gedächtnis
- einen Zeitverlauf mit Stundenangaben
- Angaben zu Halbwertszeit und Wirkdauer
- sowie Vergleiche mit namentlich genannten anderen Arzneimitteln
Diese Abschnitte sind entfernt worden. Warum, steht weiter unten in einem eigenen Abschnitt — und dieser Abschnitt ist der wichtigste Teil des Textes.
Was Modafinil ist
Modafinil ist ein synthetisch hergestellter Arzneistoff. Er wurde 1974 in Frankreich in den Lafon-Laboratorien synthetisiert, in deren Umfeld der Neurowissenschaftler Michel Jouvet arbeitete. 1994 kam er in Frankreich unter dem Markennamen Modiodal als Arzneimittel in den Handel, 1998 in den Vereinigten Staaten unter dem Namen Provigil.
Der ursprüngliche Patentinhaber war Cephalon Inc., das 2011 von Teva übernommen wurde. Heute ist der Wirkstoff patentfrei, und die überwiegende Mehrheit der weltweit gehandelten Präparate sind Generika.
Chemisch ist Modafinil ein Racemat: Es liegt als Gemisch zweier spiegelbildlicher Formen zu gleichen Teilen vor, der R- und der S-Form. Wird die R-Form isoliert, spricht man von Armodafinil. Das ist eine Aussage über die Zusammensetzung eines Stoffes und über sonst nichts; welche der beiden Formen in einer Packung steckt, steht auf der Faltschachtel.
Der zugelassene Anwendungsbereich in der EU
Hier lohnt sich Genauigkeit, weil dieser Punkt fast überall falsch wiedergegeben wird. In der Europäischen Union wurde der Anwendungsbereich modafinilhaltiger Arzneimittel nach einer Überprüfung durch den Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur im Jahr 2011 eingeschränkt. Seither ist der zugelassene Anwendungsbereich in der EU auf die Behandlung der Narkolepsie begrenzt.
Zuvor bestehende Anwendungsgebiete — obstruktive Schlafapnoe, Schlafstörung bei Schichtarbeit, idiopathische Hypersomnie — wurden gestrichen, weil der Ausschuss den Nutzen in diesen Anwendungsgebieten gegenüber den Risiken als nicht ausreichend belegt ansah. Gleichzeitig wurden die Warnhinweise zu Herz-Kreislauf- und psychiatrischen Risiken und zur Anwendung in der Schwangerschaft verschärft.
Was das für Sie bedeutet: Der zugelassene Anwendungsbereich ist die Indikation, für die eine Behörde Nutzen und Risiken abgewogen und für vertretbar befunden hat. Er ist keine Aussage darüber, was der Stoff bei jemandem tut, der diese Diagnose nicht hat — für diese Frage existiert keine behördliche Bewertung, und wir treffen dazu keine Aussage.
Regulatorischer Status, Markt für Markt
Modafinil ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel. In allen EU-Mitgliedstaaten darf es nur auf ärztliche Verschreibung abgegeben werden. Es ist in Deutschland und den Niederlanden nicht dem Betäubungsmittel- beziehungsweise Opiumrecht unterstellt; in einzelnen anderen europäischen Staaten bestehen darüber hinausgehende Erfassungen, die die Rechtsfolgen von Einfuhr und Besitz erheblich verändern. Prüfen Sie das für Ihr Land.
- Deutschland. Verschreibungspflichtig nach dem Arzneimittelgesetz und der Arzneimittelverschreibungsverordnung, nicht dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Der Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln nach Deutschland ist nur zulässig, wenn eine in einem EU-/EWR-Staat zugelassene Versandapotheke liefert und eine Verschreibung vorliegt. Eine Bestellung ohne Rezept ist von dieser Ausnahme nicht gedeckt.
- Niederlande. Eingestuft als UR (Uitsluitend op Recept) nach der Geneesmiddelenwet, nicht auf den Listen I oder II der Opiumwet. Ausführlicher in unserem Artikel Ist Modafinil in den Niederlanden legal? Ein umfassender Rechtsleitfaden.
- Österreich und Belgien. Rezeptpflichtig; keine betäubungsmittelrechtliche Erfassung.
- Frankreich. Verschreibungspflichtig, mit zusätzlichen Beschränkungen dazu, wer erstverordnen darf und in welchem Rhythmus die Verordnung zu erneuern ist.
- Italien, Spanien, Polen, Tschechien. Verschreibungspflichtig; die Verschreibungsmodalitäten und die Einordnung in nationale Sonderlisten unterscheiden sich.
- Vereinigtes Königreich. Prescription Only Medicine, nicht nach dem Misuse of Drugs Act eingestuft.
- Vereinigte Staaten. Nach dem Controlled Substances Act in Schedule IV eingestuft.
- Sport. Modafinil steht auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur. Wer Dopingkontrollen unterliegt, klärt das vorab mit der zuständigen nationalen Anti-Doping-Organisation.
Maßgeblich ist das Recht des Landes, in das geliefert wird. Es ändert sich, und zwar in beide Richtungen. Prüfen Sie den aktuellen Stand für Ihren Wohnort; die nationale Arzneimittelbehörde, eine Apotheke oder eine örtliche Rechtsauskunft sind dafür die richtigen Adressen. Dieser Artikel ist keine Rechtsauskunft.
Was ein Rezept bedeutet
Eine Verschreibung ist kein Formular, sondern das Ergebnis einer Beurteilung. Dazu gehören in der Regel:
- eine Anamnese
- die Abklärung der Ursache einer Beschwerde
- die Prüfung von Vorerkrankungen — insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychiatrischer Vorgeschichte
- die Durchsicht der übrigen Medikation auf Wechselwirkungen
- bei Narkolepsie eine schlafmedizinische Abklärung
- und anschließend eine Verlaufskontrolle
Über Menge, Zeitpunkt und Eignung entscheidet die verordnende Person; die Packungsbeilage ist vor der Anwendung zu lesen.
Wir veröffentlichen keine Dosierungsanweisungen. Das gilt ausnahmslos, auch für Anfragen per E-Mail und auch dann, wenn im Netz an anderer Stelle bereitwillig Zahlen genannt werden. Ein Versandhandel ist nicht die Stelle, die das beantwortet.
Die Marken im Sortiment und wer sie herstellt
Alle Modafinil-Präparate in unserem Sortiment enthalten denselben Wirkstoff in derselben aufgedruckten Stärke von 200 mg. Die vier Namen bezeichnen vier Hersteller, nicht vier verschiedene Präparate:
- Modalert 200 mg — Sun Pharmaceutical Industries, Indien.
- Modvigil 200 mg — HAB Pharmaceuticals & Research, Indien.
- Modaheal 200 mg — Healing Pharma, Indien.
- Vilafinil 200 mg — Centurion Laboratories, Indien.
Dazu ein Punkt, den wir für den ehrlichsten dieses Abschnitts halten: Diese Präparate sind in Indien zugelassene Arzneimittel und keine in der Europäischen Union zugelassenen Fertigarzneimittel.
Der Wirkstoff Modafinil ist in EU-Mitgliedstaaten als Arzneistoff zugelassen — die vier oben gelisteten Tabletten sind es nicht. Sie sind Generika nach der Indischen Pharmakopöe, sie tragen keine EU-Zulassung, und in der EU zugelassene modafinilhaltige Präparate tragen andere Namen und werden über Apotheken abgegeben. Wer eine indische Marke bestellt, erhält ein Arzneimittel aus einem anderen Zulassungsraum.
Die praktische Folge betrifft das Papier in der Schachtel. Was einem dieser Präparate beiliegt, ist die Beilage des Herstellers nach den dort geltenden Vorgaben — nicht die von einer europäischen Behörde genehmigte Packungsbeilage, die zu einem in der EU zugelassenen Präparat gehört.
Beide Texte behandeln denselben Wirkstoff und stimmen im Wesentlichen überein; in einem europäischen Verfahren geprüft und abgestimmt ist aber nur die zweite.
Wer den amtlich abgestimmten Text lesen möchte, findet ihn in der öffentlich zugänglichen Produktinformation, die die zuständige Arzneimittelbehörde zu einem in der EU zugelassenen modafinilhaltigen Präparat veröffentlicht. Wir geben die Inhalte weiter unten wieder und sagen dabei, woher sie stammen.
Was Herstellerangaben belegen — und was nicht
- WHO-GMP. Steht „WHO-GMP“ als Wort auf einer Website oder auf einer Schachtel, ist das eine Behauptung und kein Nachweis. Belegt wäre es allein durch ein datiertes Zertifikat, das eine bestimmte Betriebsstätte und die ausstellende nationale Behörde benennt — und selbst dann bezieht es sich auf die Betriebsstätte und nicht auf die Packung in Ihrer Hand. Von außen lässt sich weder prüfen, ob ein solches Zertifikat existiert, noch ob es zum Herstellungszeitpunkt Ihrer Charge gültig war. Wir führen das Kürzel deshalb nicht als Qualitätsargument.
- Indian Pharmacopoeia (IP). Druckt die Faltschachtel hinter der Wirkstoffbezeichnung ein „IP“, ist das eine Angabe des Herstellers, das Präparat entspreche der Monographie der Indischen Pharmakopöe. Eine Monographie ist ein veröffentlichter Prüfstandard: Sie legt fest, mit welchen Verfahren Identität, Gehalt, Reinheit und — bei Tabletten — die Freisetzung zu prüfen sind und welche Grenzwerte dabei gelten. Sie ist damit ein Maßstab und keine Bestätigung, dass danach geprüft wurde. Ob geprüft wurde, lässt sich von außen nicht feststellen. Das Nächstliegende, was Ihnen dazu zur Verfügung steht, ist ein Analysenzertifikat, dessen Chargennummer mit Ihrer Faltschachtel übereinstimmt und das Methoden und Messwerte nennt; ein „IP“ auf der Schachtel ersetzt es nicht.
- Was wir bewusst nicht schreiben. Wir stellen keinen Behördennamen neben ein Produkt, um Vertrauen zu erzeugen. Eine Registrierung einer Betriebsstätte bei einer ausländischen Behörde ist ein Verwaltungseintrag und keine Zulassung oder Freigabe dessen, was hier verkauft wird. Wo Sie eine solche Formulierung in der Werbung für Generika lesen, ist es eine geliehene Autorität.
Was auf der Faltschachtel steht und wie Sie eine Charge prüfen
Diese Angaben können Sie nach Erhalt selbst kontrollieren, bevor Sie irgendetwas anderes tun:
- Wirkstoffbezeichnung und Stärke — bei unseren Modafinil-Präparaten 200 mg je Tablette, aufgedruckt auf Faltschachtel und Blister.
- Herstellername und Anschrift — auf der Faltschachtel; ein Präparat ohne benannten Hersteller ist ein Warnsignal.
- Chargennummer (Batch/Lot) — auf Faltschachtel und Blister; beide sollten übereinstimmen.
- Herstellungs- und Verfalldatum.
- Unversehrter Blister — keine gelösten Folien, keine nachträglich verschlossenen Näpfe, keine losen Tabletten in einer Tüte.
- Beipackzettel, sofern der Hersteller einen beilegt.
Das Analysenzertifikat
Zu jeder Charge in unserem Lager gibt es ein Analysenzertifikat (COA). Ein solches Zertifikat dokumentiert Identität, Gehalt und Reinheit einer geprüften Probe. Brauchbar ist es, wenn es das prüfende Labor namentlich nennt, die Methoden angibt, ein Datum trägt und eine Chargennummer nennt, die mit der auf Ihrer Faltschachtel übereinstimmt. Prüfen Sie genau das — ein Zertifikat ohne Chargenbezug belegt nichts.
Was sich nicht prüfen lässt
- Ob die geprüfte Probe aus Ihrer Packung stammt. Ein Zertifikat bezieht sich auf eine Stichprobe der Charge, nicht auf Ihre Tablette.
- Worauf nicht geprüft wurde. Ein Zertifikat berichtet nur über die durchgeführten Prüfungen.
- Ob die Lagerkette lückenlos war. Temperatur und Feuchtigkeit auf dem gesamten Transportweg entziehen sich Ihrer Kenntnis.
- Ob die Betriebsstätte zum Herstellungszeitpunkt behördlich inspiziert war. Das ergibt sich aus Zertifikaten und Inspektionsberichten, nicht aus einer Faltschachtel.
Preis je Tablette
Alle Preise in Euro, Listenpreise vor dem an der Kasse abgezogenen Bitcoin-Rabatt von 20 %.
| Präparat | Hersteller | 10 Tbl. | 30 Tbl. | 100 Tbl. | Je Tablette (100er) |
|---|---|---|---|---|---|
| Modalert 200 mg | Sun Pharma | 29 € | 59 € | 149 € | 1,49 € |
| Modvigil 200 mg | HAB Pharmaceuticals | 25 € | 49 € | 129 € | 1,29 € |
| Modaheal 200 mg | Healing Pharma | 27 € | 55 € | 139 € | 1,39 € |
| Vilafinil 200 mg | Centurion Laboratories | 27 € | 59 € | 135 € | 1,35 € |
Verfügbar sind je nach Präparat außerdem Packungen zu 20, 50 und 200 Tabletten; die größte Packung senkt den Preis je Tablette bei Modvigil auf 1,15 € und bei Modalert auf 1,30 €.
Die Preisunterschiede zwischen den Marken sind Preisunterschiede zwischen Herstellern. Sie sagen nichts über den Inhalt aus — der ist in allen vier Fällen derselbe Wirkstoff in derselben aufgedruckten Stärke. Ein Vergleich der Armodafinil-Präparate steht in der jeweiligen Kategorie.
Versand, Zoll und Lieferung
Wir versenden aus einem Lager innerhalb der EU. Für Empfänger innerhalb der EU bedeutet das innergemeinschaftlichen Transport ohne Zollabfertigung; die übliche Laufzeit beträgt 3–7 Werktage, jede Sendung ist nachverfolgbar, und Sie erhalten die Sendungsnummer per E-Mail. Die äußere Verpackung ist neutral: kein Firmenname, kein Produkthinweis, keine Rückschlüsse auf den Inhalt.
Zoll und Einfuhr
Der Wegfall der Zollabfertigung ist keine Aussage über die Zulässigkeit der Einfuhr. Nationales Arzneimittelrecht gilt weiter, Postsendungen können geöffnet und geprüft werden, und die Rechtsfolgen richten sich nach dem Recht des Empfängerlandes. Bei einer Einfuhr aus einem Drittstaat kommt die Zollabfertigung hinzu; dort können Sendungen angehalten, geöffnet, beschlagnahmt und vernichtet werden.
Versandkosten und Liefergarantie
Ab einem Bestellwert von 150 € entfallen die Versandkosten. Kommt eine Sendung innerhalb der angegebenen Lieferzeit zuzüglich fünf weiterer Werktage nicht an, versenden wir nach Prüfung der Sendungsdaten des Transportdienstleisters erneut oder erstatten den vollen Kaufpreis — nach Ihrer Wahl.
Bezahlung
Bezahlt wird mit Bitcoin. Das ist derzeit das einzige Zahlungsmittel, das wir unterstützen; Karten, SEPA-Lastschrift, iDEAL und Bancontact stehen nicht zur Verfügung.
Der Ablauf: Sie erhalten im Bestellprozess eine Zahlungsadresse und einen Betrag, senden diesen aus einer beliebigen Wallet oder von einer Börse und erhalten nach Bestätigung im Netzwerk die Auftragsbestätigung. Der an der Kasse abgezogene Rabatt beträgt 20 % und ist in den oben genannten Listenpreisen nicht enthalten.
Wenn Sie das noch nie gemacht haben, hilft unser Support per E-Mail weiter; die FAQ beschreiben den Ablauf Schritt für Schritt.
Was die Packungsbeilage abdeckt
Modafinil ist ein zugelassener Arzneistoff, und das ist der entscheidende Unterschied zu Adrafinil und Flmodafinil: Für den Wirkstoff existieren eine behördlich abgestimmte Fachinformation und eine Packungsbeilage.
Zwei Einschränkungen gehören unmittelbar dazu. Erstens gilt das für den Wirkstoff und für in der EU zugelassene Präparate — nicht für die indischen Generika, die hier gelistet sind; die besitzen keine EU-Zulassung. Zweitens ist das Blatt, das Ihrer Packung beiliegt, die Beilage des Herstellers und keine von einer europäischen Behörde genehmigte Fassung.
Die folgende Übersicht gibt wieder, was in der europäischen Produktinformation zum Wirkstoff steht. Verbindlich und vollständig ist allein die Beilage Ihres Präparats; weicht sie von dieser Übersicht ab, ist das ein Grund, in einer Apotheke nachzufragen. Wir geben die Inhalte weiter und bewerten sie nicht.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
- Unkontrollierter mittelschwerer bis schwerer Bluthochdruck
- Herzrhythmusstörungen
- Schwangerschaft; für Frauen im gebärfähigen Alter fordert die europäische Bewertung eine zuverlässige Verhütung während der Anwendung
Unerwünschte Wirkungen laut Beilage
Aufgeführt werden unter anderem:
- Kopfschmerzen
- Nervosität, Unruhe, Angst, Schlaflosigkeit, Depression, Verwirrtheit, Denkstörungen
- Schwindel, Schläfrigkeit, Missempfindungen
- verschwommenes Sehen
- beschleunigter Herzschlag, Herzklopfen, Gefäßerweiterung, Blutdruckanstieg
- Bauchschmerzen, Übelkeit, Mundtrockenheit, Durchfall, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, verminderter Appetit
- Kraftlosigkeit, Brustschmerz, Rückenschmerzen
Häufigkeitsangaben und die vollständige Aufzählung stehen in der Beilage.
Schwerwiegende Reaktionen — Häufigkeiten siehe Beilage
- Schwere Hautreaktionen, darunter Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
- Angioödem und anaphylaktische Reaktionen, Überempfindlichkeitsreaktionen mit Beteiligung mehrerer Organsysteme, teilweise mit Fieber und Organbeteiligung
- Psychiatrische Reaktionen, darunter Suizidgedanken, Psychose, Manie, Halluzinationen, Aggressivität
- Herz-Kreislauf-Ereignisse, darunter Blutdruckanstieg und Herzrhythmusstörungen
Hormonelle Verhütung
Die Beilage beschreibt, dass die Zuverlässigkeit hormoneller Verhütungsmittel verringert sein kann. Betroffen sind:
- Kombinationspille und Minipille
- Verhütungspflaster
- Vaginalring
- Implantate
- und hormonhaltige Spiralen
Die Beilage rät zu einer zusätzlichen oder alternativen nicht-hormonellen Methode während der Anwendung und für einen darin genannten Zeitraum nach dem Absetzen; die genaue Angabe unterscheidet sich je nach Präparat und steht in Ihrer Beilage.
Besprechen Sie das mit Ärztin, Arzt oder Apotheke — dort wird geklärt, was für Ihre Methode gilt. Diese Wechselwirkung wird selten kommuniziert und hat reale Folgen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Modafinil darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden; eine europäische Sicherheitsbewertung kam zu dem Ergebnis, dass Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen bestehen. Ob der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht, ist nicht ausreichend geklärt; die Beilage rät in der Stillzeit von der Anwendung ab. Wer schwanger ist, schwanger werden könnte oder stillt, spricht vor jeder Anwendung mit Ärztin oder Arzt.
Wechselwirkungen
Die Fachinformation nennt Wechselwirkungen mit mehreren Arzneimittelgruppen — darunter bestimmte Antiepileptika, Beruhigungsmittel, Blutdruck- und Magensäuremittel sowie Immunsuppressiva — und weist darauf hin, dass die Wirkung gerinnungshemmender Arzneimittel beeinflusst sein kann.
Welche Ihrer Arzneimittel betroffen sind, ist eine Frage für Ärztin, Arzt oder Apotheke und nicht für eine Website; nehmen Sie dorthin eine vollständige Liste mit, rezeptfreie Mittel und Nahrungsergänzungsmittel eingeschlossen.
Von der Kombination mit Alkohol wird abgeraten.
Aufbewahrung
Außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern aufbewahren. Weiter gilt:
- im Originalbehältnis
- trocken
- bei Raumtemperatur
- getrennt von Lebensmitteln
Wurde versehentlich etwas eingenommen, insbesondere von einem Kind, wenden Sie sich sofort an den ärztlichen Notdienst oder ein Giftinformationszentrum und nehmen Sie die Packung mit.
Wann Sie absetzen und dringend Hilfe holen
Beenden Sie die Anwendung und holen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe:
- bei Hautausschlag jeder Art, Bläschen, Hautablösung oder Beteiligung von Mund, Augen oder Genitalschleimhaut
- bei Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, Atemnot oder Engegefühl im Hals
- bei Fieber mit Lymphknotenschwellung
- bei Brustschmerzen, Herzstolpern, sehr schnellem oder unregelmäßigem Herzschlag oder Ohnmacht
- bei Verwirrtheit, Halluzinationen, starker Unruhe oder Gedanken, sich selbst zu verletzen
Rufen Sie im Zweifel den Notruf 112 und nehmen Sie die Packung mit. Vermuten Sie eine unerwünschte Wirkung, können Sie diese auch der zuständigen nationalen Behörde melden — diese Meldungen sind der Grund, warum Beilagen überhaupt aktualisiert werden.
Warum wir keine Wirkungsvergleiche veröffentlichen
Ein bioäquivalentes Generikum setzt nicht früher ein, hält nicht länger an und schlägt nicht härter zu als ein anderes Produkt mit demselben Wirkstoff in derselben deklarierten Stärke. Modalert, Modvigil, Modaheal und Vilafinil enthalten 200 mg desselben Wirkstoffs. Die Vorstellung, das eine sei „schneller“ und das andere „sanfter“, ist keine Pharmakologie; sie entsteht aus Erwartung, Tagesform, Preis, Verpackungsgestaltung und dem, was man vorher gelesen hat.
Tabellen, die Marken oder Substanzen nach Wirkungseintritt, Stärke oder „Sanftheit“ in eine Rangfolge bringen, sind deshalb Marketing und keine Arzneimittelinformation. Sie beruhen auf unverblindeten Selbstberichten und lassen sich weder belegen noch widerlegen. Wir veröffentlichen keine.
Was aus diesem Artikel entfernt wurde
Eine frühere Fassung dieses Artikels enthielt genau solche Inhalte:
- einen Abschnitt zum Wirkmechanismus mit Botenstoffen und Signalwegen
- eine Zusammenfassung von Studien zu Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis und Entscheidungsfindung
- einen Zeitverlauf mit Stundenangaben
- Angaben zu Halbwertszeit und Wirkdauer
- sowie eine Gegenüberstellung mit namentlich genannten anderen Arzneimitteln und deren Einstufung
Das alles ist entfernt worden, absichtlich.
Ein Händler, der Wirkungen beschreibt, betreibt Arzneimittelwerbung mit Aussagen, die ihm nicht zustehen — und die Vergleiche mit anderen Medikamenten waren zusätzlich schlicht irreführend, weil sie zwei Präparate gegeneinanderstellten, die niemand gegeneinander abgewogen hat.
An die Stelle getreten ist, was sich belegen lässt: Zulassungsstatus, Rechtslage, Hersteller, Kennzeichnung, Chargenprüfung, Preise, Versand und der Inhalt der Packungsbeilage.
Häufig gestellte Fragen
Ist Modafinil in der EU zugelassen — und wofür?
Ja — der Wirkstoff ist in EU-Mitgliedstaaten zugelassen, es gibt dort zugelassene modafinilhaltige Arzneimittel. Die hier gelisteten Präparate gehören nicht dazu: Es sind indische Generika nach der Indischen Pharmakopöe ohne EU-Zulassung, und was ihnen beiliegt, ist die Beilage des Herstellers. Der zugelassene Anwendungsbereich ist seit der Überprüfung von 2011 auf die Behandlung der Narkolepsie begrenzt; frühere Anwendungsgebiete wurden gestrichen.
Brauche ich ein Rezept?
Ja. In allen EU-Mitgliedstaaten ist Modafinil verschreibungspflichtig. Der Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln unterliegt zusätzlichen nationalen Regeln; in Deutschland ist er nur zulässig, wenn eine zugelassene Versandapotheke liefert und eine Verschreibung vorliegt.
Sind Modalert und Modvigil dasselbe?
Sie enthalten denselben Wirkstoff in derselben aufgedruckten Stärke von 200 mg. Modalert stammt von Sun Pharma, Modvigil von HAB Pharmaceuticals. Der Unterschied liegt in Hersteller, Hilfsstoffen, Verpackung und Preis.
Was kostet eine Tablette?
Bei der 100er-Packung 1,29 € (Modvigil), 1,35 € (Vilafinil), 1,39 € (Modaheal) und 1,49 € (Modalert), jeweils Listenpreis vor dem Bitcoin-Rabatt von 20 %. Kleinere Packungen kosten je Tablette mehr, die 200er-Packung weniger.
Woran erkenne ich, dass eine Packung in Ordnung ist?
An Wirkstoffbezeichnung und Stärke auf Faltschachtel und Blister, einem benannten Hersteller mit Anschrift, übereinstimmenden Chargennummern auf Schachtel und Blister, einem gültigen Verfalldatum und einem unversehrten Blister. Gleichen Sie die Chargennummer mit dem Analysenzertifikat ab.
Was ist ein Analysenzertifikat und was beweist es nicht?
Es dokumentiert Identität, Gehalt und Reinheit einer geprüften Probe einer Charge. Es beweist nicht, dass die Probe aus Ihrer Packung stammt, es sagt nichts über Prüfungen, die nicht durchgeführt wurden, und es sagt nichts über Wirkung oder Verträglichkeit.
Wie lange dauert die Lieferung?
Üblicherweise 3–7 Werktage aus einem EU-Lager, mit Sendungsverfolgung und in neutraler Verpackung. Ab 150 € Bestellwert versandkostenfrei. Kommt eine Sendung nicht an, greift die Liefergarantie: erneuter Versand oder volle Erstattung nach Prüfung der Sendungsdaten.
Welche Zahlungsmittel gibt es?
Derzeit ausschließlich Bitcoin, mit einem an der Kasse abgezogenen Rabatt von 20 %. Karten, SEPA und iDEAL stehen nicht zur Verfügung.
Beeinflusst Modafinil hormonelle Verhütung?
Ja. Die Beilage beschreibt eine Verringerung der Zuverlässigkeit hormoneller Verhütungsmittel — Pille, Minipille, Pflaster, Ring, Implantate und hormonhaltige Spiralen — und rät zu einer zusätzlichen nicht-hormonellen Methode während der Anwendung und für einen dort genannten Zeitraum danach. Besprechen Sie das mit Ärztin, Arzt oder Apotheke.
Ist Modafinil im Sport erlaubt?
Nein, es steht auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur. Wer Kontrollen unterliegt, klärt das vorab mit der zuständigen Anti-Doping-Organisation.
NeuroPeak ist ein Versandhandel und keine Apotheke. Dieser Artikel ist keine medizinische Beratung, keine Anwendungsempfehlung und keine Rechtsauskunft; wir veröffentlichen keine Dosierungsanweisungen.
Der Wirkstoff Modafinil ist in allen EU-Mitgliedstaaten verschreibungspflichtig; die hier gelisteten Präparate sind indische Generika nach der Indischen Pharmakopöe ohne EU-Zulassung, und das beiliegende Blatt ist die Beilage des Herstellers und keine behördlich genehmigte Packungsbeilage. Lesen Sie sie vor der Anwendung und sprechen Sie mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Apotheke. Prüfen Sie den rechtlichen Status an Ihrem Wohnort.
