Die Fragen, die uns von Erstbestellern erreichen, sind selten pharmakologischer, sondern fast immer praktischer Natur:
Inhalt
- Was genau ist das für ein Produkt?
- Welchen rechtlichen Status hat es dort, wo ich wohne?
- Wodurch unterscheiden sich die Marken im Sortiment überhaupt voneinander?
- Was kostet eine Tablette?
- Wie läuft eine Bestellung ab, was kommt an, und was passiert, wenn nichts ankommt?
Dieser Leitfaden beantwortet genau diese Fragen, der Reihe nach. Was er ausdrücklich nicht tut: Ihnen sagen, wie viel Sie wovon einnehmen sollen, wann und wie oft — und ebenso wenig, wie sich das eine Präparat gegenüber dem anderen „anfühlt“. Beides ist keine Lücke aus Nachlässigkeit. Es ist der Punkt, an dem ein Online-Shop seine Zuständigkeit überschreiten würde.
1. Es handelt sich um verschreibungspflichtige Arzneimittel
Modafinil und Armodafinil sind in allen EU-Mitgliedstaaten verschreibungspflichtig. Das ist der Ausgangspunkt für alles Weitere, und es hat für Sie als Käufer vier konkrete Folgen.
Erstens ist die Frage, ob eines dieser Präparate für Sie überhaupt in Betracht kommt, eine medizinische und keine kaufmännische Frage. Sie wird nicht durch eine Produktbeschreibung beantwortet, sondern durch eine ärztliche Beurteilung, die Vorgeschichte, übrige Medikamente und aktuelle Situation einbezieht.
Zweitens gehört zu jedem zugelassenen Arzneimittel eine Packungsbeilage. Sie enthält die Angaben des Herstellers zu Anwendung, Gegenanzeigen, Wechselwirkungen und unerwünschten Wirkungen. Sie ist vor der Anwendung zu lesen, und sie hat Vorrang vor allem, was Sie in Foren, in Videos oder in einem Shop lesen — auch vor diesem Text.
Drittens lohnt es sich zu wissen, wofür der Wirkstoff in Europa überhaupt zugelassen ist. Nach einer Überprüfung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur im Jahr 2011 ist der zugelassene Anwendungsbereich modafinilhaltiger Arzneimittel in der EU auf die Behandlung der Narkolepsie begrenzt; frühere Anwendungsgebiete wurden gestrichen und die Warnhinweise verschärft.
Der zugelassene Anwendungsbereich ist die Indikation, für die eine Behörde Nutzen und Risiken abgewogen hat — er ist keine Aussage darüber, was der Stoff bei jemandem ohne diese Diagnose tut.
Viertens ist der rechtliche Rahmen nicht überall in Europa identisch. Verschreibungspflicht, Regeln für den Versandhandel, Einfuhrbestimmungen und die Einordnung in nationale Sonderlisten unterscheiden sich von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat und können sich ändern. Was in Ihrem Land gilt, müssen Sie selbst prüfen — dazu weiter unten mehr.
2. Dosis, Zeitpunkt und Eignung entscheidet ein Arzt
Das ist der Abschnitt, in dem viele vergleichbare Artikel eine Tabelle mit Milligrammangaben zeigen. Bei uns steht hier stattdessen ein Satz, den wir so meinen, wie er dasteht:
Modafinil und Armodafinil sind in allen EU-Mitgliedstaaten verschreibungspflichtige Arzneimittel. Über die Dosis, den Zeitpunkt und darüber, ob das Mittel überhaupt geeignet ist, entscheidet eine Ärztin oder ein Arzt auf Grundlage einer individuellen Beurteilung; die dem Produkt beiliegende Packungsbeilage ist vor der Anwendung zu lesen. Wir veröffentlichen keine Dosierungsanweisungen.
Das gilt ausnahmslos — auch für Fragen per E-Mail, auch für Fragen im Bestellprozess, und auch dann, wenn im Netz an anderer Stelle bereitwillig Zahlen genannt werden. Wir verkaufen Produkte und beschreiben, was sie enthalten. Wie ein Arzneimittel anzuwenden ist, steht in der Packungsbeilage und wird ärztlich beurteilt, nicht von einem Händler.
3. Was das Sortiment tatsächlich enthält
Der Katalog ist überschaubarer, als er auf den ersten Blick wirkt. Hinter den vielen Markennamen stehen im Wesentlichen vier Substanzen — und zwei davon unterscheiden sich regulatorisch grundlegend von den anderen beiden.
| Substanz | Arzneimittelrechtlicher Status | Darreichungsform | Aufgedruckte Stärke |
|---|---|---|---|
| Modafinil | In der EU zugelassener Arzneistoff, verschreibungspflichtig | Tabletten | 200 mg |
| Armodafinil | In der EU zugelassener Arzneistoff, verschreibungspflichtig | Tabletten | 150 mg und 50 mg |
| Adrafinil | In keinem EU-Mitgliedstaat als Arzneimittel zugelassen | Kapseln | 300 mg |
| Flmodafinil | In keinem uns bekannten Staat als Arzneimittel zugelassen | Sublinguale Lösung | 50 mg/ml |
Modafinil — zugelassener Arzneistoff
Geführt als Modalert (Sun Pharmaceutical Industries), Modvigil (HAB Pharmaceuticals & Research), Modaheal (Healing Pharma) und Vilafinil (Centurion Laboratories) — jeweils Tabletten mit aufgedruckten 200 mg. Die vier Namen bezeichnen vier Hersteller, nicht vier verschiedene Präparate. Alle vier Unternehmen haben ihren Sitz in Indien; die Präparate sind dort zugelassene Arzneimittel und keine in der EU zugelassenen Fertigarzneimittel.
Armodafinil — zugelassener Arzneistoff
Armodafinil ist die isolierte R-Form von Modafinil; Modafinil selbst ist ein Gemisch aus einer R- und einer S-Form zu gleichen Teilen. Das ist eine Angabe zur Zusammensetzung.
Im Sortiment finden Sie es mit aufgedruckten 150 mg als Waklert (Sun Pharma), Artvigil (HAB Pharmaceuticals), Vigilant (Taj Pharmaceuticals), Walkalarm (Ryon Pharma) und Armovigil (NATCO Pharma) sowie mit aufgedruckten 50 mg als Armosam (Jagsam Pharma), Armovin (Taurlib Pharma) und Wakafinil (Pacific India). Eine Übersicht steht bei den Armodafinil-Produkten.
Adrafinil — nicht zugelassen
Adrafinil ist heute in keinem EU-Mitgliedstaat als Arzneimittel zugelassen. Als Präparat Olmifon besaß es einmal eine französische Zulassung; diese endete 2011 nach einer Neubewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses. Seither existieren für den Stoff weder eine Fachinformation noch eine behördlich genehmigte Packungsbeilage, und es gibt kein Meldesystem, in dem unerwünschte Wirkungen gesammelt würden.
Historisch war er unter dem Namen Olmifon in Frankreich als Arzneimittel zugelassen; diese Zulassung endete 2011 nach einer Neubewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses. Heute ist Adrafinil in keinem EU-Mitgliedstaat als Arzneimittel zugelassen. Es gibt dafür keine Fachinformation und keine behördlich genehmigte Packungsbeilage.
Wir führen es als Kapseln mit aufgedruckten 300 mg unter unserer eigenen Kennzeichnung NeuroPeak Labs — eine Handelsmarke, keine Zulassung. Ausführlich im Adrafinil-Leitfaden.
Flmodafinil — nicht zugelassen
Flmodafinil (auch CRL-40,940, NLS-4 oder Lauflumid) ist ein fluoriertes Analogon von Modafinil. Wir führen es als sublinguale Lösung mit deklarierten 50 mg/ml, ebenfalls unter unserer eigenen Kennzeichnung; es ist die einzige Darreichungsform im Sortiment, die keine Tablette und keine Kapsel ist.
Es ist in keinem uns bekannten Staat ein zugelassenes Arzneimittel, es existieren keine veröffentlichten kontrollierten Studien am Menschen, keine Fachinformation und keine Packungsbeilage. Ausführlich im Flmodafinil-Artikel.
Zu den beiden nicht zugelassenen Substanzen ein Satz, der oft fehlt: Das Fehlen einer Risikobewertung ist keine Aussage über geringe Risiken. Wo niemand systematisch geprüft hat, ist über die Risiken nichts bekannt — nicht wenig, sondern nichts.
4. Marken einer Kategorie sind derselbe Wirkstoff in derselben Stärke
Das ist der Punkt, an dem die meisten Missverständnisse entstehen, deshalb ausdrücklich: Modalert 200 mg und Modvigil 200 mg enthalten denselben Wirkstoff in derselben aufgedruckten Menge. Waklert 150 mg und Artvigil 150 mg ebenso. Die Namen gehören zu unterschiedlichen Herstellern und nicht zu unterschiedlichen Stärken.
Unterscheiden können sich die Produkte in:
- Hilfsstoffen
- Tablettenform
- Verpackung
- Chargenprüfung
- und vor allem im Preis
Was sich nicht unterscheidet, ist die Menge des enthaltenen Wirkstoffs. Berichte aus Foren, wonach eine Marke „stärker“ oder „schneller“ sei als eine andere, sind subjektiv, unverblindet und lassen sich von Erwartungseffekten praktisch nicht trennen. Warum wir daraus keine Tabelle machen, steht weiter unten.
5. Was eine Packung kostet — Preis je Tablette
Alle Angaben in Euro, Listenpreise vor dem an der Kasse abgezogenen Bitcoin-Rabatt von 20 %.
| Präparat | Inhalt | 10 Stk. | 30 Stk. | 100 Stk. | Je Stück (100er) |
|---|---|---|---|---|---|
| Modvigil | Modafinil 200 mg | 25 € | 49 € | 129 € | 1,29 € |
| Modalert | Modafinil 200 mg | 29 € | 59 € | 149 € | 1,49 € |
| Artvigil | Armodafinil 150 mg | 28 € | 55 € | 139 € | 1,39 € |
| Waklert | Armodafinil 150 mg | 32 € | 65 € | 165 € | 1,65 € |
| Armovin | Armodafinil 50 mg | 17 € | 36 € | 89 € | 0,89 € |
| Adrafinil | 300 mg Kapseln | 29 € (30 Stk.) | 65 € (90 Stk.) | 115 € (180 Stk.) | 0,64 € (180er) |
| Flmodafinil | 50 mg/ml Lösung | 42 € (1 Fl.) | 76 € (2 Fl.) | 105 € (3 Fl.) | 1,17 € je Einheit |
Die übrigen Marken liegen dazwischen; Packungen zu 20, 50 und 200 Stück sind je nach Präparat ebenfalls verfügbar, und der Preis je Stück sinkt mit der Packungsgröße. Ab 150 € Bestellwert entfallen die Versandkosten. Die vollständige Preisliste steht in der Modafinil-Kategorie und im Shop.
6. Was auf der Faltschachtel steht und wie Sie eine Charge prüfen
Das können Sie unmittelbar nach Erhalt selbst kontrollieren — es dauert eine Minute und ist der überprüfbarste Teil des ganzen Kaufs:
- Wirkstoffbezeichnung und Stärke auf Faltschachtel und Blister. Ein „IP“ hinter der Wirkstoffbezeichnung verweist auf die Monographie der Indischen Pharmakopöe, also auf einen festgelegten Prüfstandard für Identität, Gehalt und Reinheit.
- Herstellername mit Anschrift. Ein Präparat ohne benannten Hersteller ist ein Warnsignal.
- Chargennummer auf Schachtel und Blister — beide sollten übereinstimmen — sowie Herstellungs- und Verfalldatum.
- Unversehrter Blister, keine losen Tabletten, keine nachträglich verschlossenen Näpfe, keine geöffnete oder umgefüllte Verpackung.
- Der Beipackzettel, sofern der Hersteller einen beilegt. Bei den nicht zugelassenen Substanzen gibt es keinen.
- Das Analysenzertifikat (COA). Zu jeder Charge in unserem Lager gibt es eines. Brauchbar ist es, wenn es das prüfende Labor benennt, die Methoden angibt, datiert ist und eine Chargennummer nennt, die mit Ihrer Packung übereinstimmt. Ein Zertifikat ohne Chargenbezug belegt nichts.
Was sich nicht prüfen lässt, gehört zur Ehrlichkeit dazu:
- ob die analysierte Probe aus Ihrer Packung stammt
- worauf nicht geprüft wurde
- ob die Lagerkette lückenlos war
- und ob die Betriebsstätte zum Herstellungszeitpunkt behördlich inspiziert war
Und kein Analysenzertifikat sagt etwas über Wirkung oder Verträglichkeit — es beschreibt einen Inhalt.
7. Nebenwirkungen und Warnhinweise
Für die zugelassenen Wirkstoffe existiert eine Packungsbeilage, und ihr Inhalt gehört zu einer informierten Kaufentscheidung. Verbindlich und vollständig ist allein die Beilage Ihres Präparats; wir geben hier wieder, was dort steht, und bewerten es nicht.
Was die Beilage als unerwünschte Wirkungen nennt
Als unerwünschte Wirkungen führt sie unter anderem auf:
- Kopfschmerzen
- Nervosität, Unruhe, Angst, Schlaflosigkeit, Depression, Verwirrtheit, Denkstörungen
- Schwindel, Schläfrigkeit, Missempfindungen
- verschwommenes Sehen
- beschleunigten Herzschlag, Herzklopfen, Blutdruckanstieg
- Bauchschmerzen, Übelkeit, Mundtrockenheit, Durchfall, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, verminderten Appetit
- Kraftlosigkeit, Brust- und Rückenschmerzen
Häufigkeitsangaben und die vollständige Aufzählung stehen in der Beilage.
Seltene, aber schwerwiegende Reaktionen
Selten, aber schwerwiegend sind:
- schwere Hautreaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom, toxischer epidermaler Nekrolyse und Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
- Angioödem und anaphylaktische Reaktionen
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Beteiligung mehrerer Organsysteme
- psychiatrische Reaktionen einschließlich Suizidgedanken, Psychose, Manie, Halluzinationen und Aggressivität
- sowie Herz-Kreislauf-Ereignisse einschließlich Blutdruckanstieg und Herzrhythmusstörungen
Gegenanzeigen und Schwangerschaft
Gegenanzeigen sind unter anderem:
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen sonstigen Bestandteil
- unkontrollierter mittelschwerer bis schwerer Bluthochdruck
- Herzrhythmusstörungen
- und die Schwangerschaft
Für Frauen im gebärfähigen Alter fordert die europäische Bewertung eine zuverlässige Verhütung während der Anwendung. In der Stillzeit rät die Beilage von der Anwendung ab.
Wechselwirkung mit hormoneller Verhütung
Hormonelle Verhütung: Modafinil und Armodafinil induzieren das Enzym CYP3A4 und können die Zuverlässigkeit hormoneller Verhütungsmittel verringern — betroffen sind:
- Kombinationspille und Minipille
- Verhütungspflaster
- Vaginalring
- Implantate
- und hormonhaltige Spiralen
Die Beilage rät zu einer zusätzlichen oder alternativen nicht-hormonellen Methode während der Anwendung und für einen dort genannten Zeitraum danach. Besprechen Sie das mit Ärztin, Arzt oder Apotheke. Diese Wechselwirkung wird selten kommuniziert und hat reale Folgen.
Wer vorher ärztlichen Rat einholen sollte
Vor jeder Anwendung sollte ärztlichen Rat einholen, wer:
- eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hat
- eine Leber- oder Nierenfunktionsstörung hat
- eine psychiatrische Vorgeschichte hat
- eine bestehende Dauermedikation hat
- schwanger ist oder stillt
Diese Liste ist nicht abschließend. Von der Kombination mit Alkohol wird abgeraten.
Aufbewahrung und versehentliche Einnahme
Aufbewahrung:
- außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern
- im Originalbehältnis
- trocken
- getrennt von Lebensmitteln
Bei versehentlicher Einnahme, insbesondere durch ein Kind, sofort den ärztlichen Notdienst oder ein Giftinformationszentrum kontaktieren und die Packung mitnehmen.
Wann Sie die Anwendung sofort beenden
Beenden Sie die Anwendung und holen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe:
- bei Hautausschlag jeder Art, Bläschen, Hautablösung oder Beteiligung von Mund, Augen oder Genitalschleimhaut
- bei Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, Atemnot oder Engegefühl im Hals
- bei Fieber mit Lymphknotenschwellung
- bei Brustschmerzen, Herzstolpern, unregelmäßigem Herzschlag oder Ohnmacht
- bei Verwirrtheit, Halluzinationen, starker Unruhe oder Gedanken, sich selbst zu verletzen
Im Zweifel Notruf 112, Packung mitnehmen. Für Adrafinil und Flmodafinil gibt es keine geprüfte Gegenanzeigen- und Nebenwirkungsliste — dieselben Warnzeichen gelten dort erst recht.
8. Wie eine Bestellung bei uns abläuft
Versand
Wir versenden aus einem Lager innerhalb der EU. Für Empfänger innerhalb der EU bedeutet das innergemeinschaftlichen Transport ohne Zollabfertigung — der übliche Grund, aus dem Bestellungen bei außereuropäischen Anbietern wochenlang unterwegs sind oder gar nicht ankommen.
Übliche Laufzeit 3–7 Werktage. Jede Sendung ist nachverfolgbar, die Sendungsnummer erhalten Sie per E-Mail.
Verpackung
Die äußere Verpackung ist neutral: kein Firmenname, kein Produkthinweis, keine Rückschlüsse auf den Inhalt von außen. Innen liegt die Originalverpackung des Herstellers.
Bezahlung
Bezahlt wird mit Bitcoin — derzeit das einzige Zahlungsmittel, das wir unterstützen; Karten, SEPA-Lastschrift, iDEAL und Bancontact stehen nicht zur Verfügung.
Wenn Sie das noch nie gemacht haben: Sie erhalten im Bestellprozess eine Zahlungsadresse und einen Betrag, senden diesen aus einer beliebigen Wallet oder von einer Börse und bekommen nach der Bestätigung im Netzwerk die Auftragsbestätigung. An der Kasse wird ein Rabatt von 20 % abgezogen. Der Ablauf ist unkomplizierter, als er klingt, und wir helfen im Zweifel per E-Mail weiter.
Das kostenlose Probierset
Für Erstbesteller gibt es das NeuroPeak-Starter-Kit: je eine Tablette aus mehreren der von uns geführten Marken — welche das sind, steht auf der Produktseite des Sets, samt Hersteller und Preis pro Tablette.
Wir ordnen die Marken nicht nach Beliebtheit oder Rang; das Set ist dazu da, dass Sie Verpackung, Blister, Aufdruck und Chargenunterlagen in der Hand haben, bevor Sie sich für eine Packung entscheiden. Sie zahlen nur den Versand.
9. Was ankommt — und was zu tun ist, wenn nichts ankommt
Im Paket finden Sie die Originalfaltschachtel des Herstellers mit Blister, Chargennummer und Verfalldatum sowie, wo der Hersteller einen beilegt, den Beipackzettel. Prüfen Sie nach dem Öffnen die Punkte aus Abschnitt 6 und gleichen Sie die Chargennummer mit dem Analysenzertifikat ab. Stimmt etwas nicht — beschädigter Blister, fehlende Chargennummer, abweichende Angaben —, melden Sie sich, bevor Sie irgendetwas anderes tun.
Kommt eine Sendung innerhalb der angegebenen Lieferzeit zuzüglich fünf weiterer Werktage nicht an, greift unsere Liefergarantie: Wir prüfen die Sendungsdaten des Transportdienstleisters und versenden danach erneut oder erstatten den vollen Kaufpreis — nach Ihrer Wahl. Schreiben Sie uns dazu über das Kontaktformular mit Bestellnummer; wir antworten innerhalb von 24 Stunden.
Warum wir keine Wirkungsvergleiche veröffentlichen
Ein bioäquivalentes Generikum setzt nicht früher ein, hält nicht länger an und schlägt nicht härter zu als ein anderes Produkt mit demselben Wirkstoff in derselben deklarierten Stärke. Modalert und Modvigil enthalten beide 200 mg Modafinil; Waklert und Artvigil beide 150 mg Armodafinil. Die Vorstellung, das eine sei „schneller“ und das andere „sanfter“, ist keine Pharmakologie, sondern entsteht aus Erwartung, Tagesform, Preis und Verpackungsgestaltung.
Tabellen, die Marken oder Substanzen nach Wirkungseintritt, Stärke oder „Sanftheit“ in eine Rangfolge bringen, sind deshalb Marketing und keine Arzneimittelinformation. Wir veröffentlichen keine. Auch aus diesem Artikel sind entsprechende Angaben entfernt worden — ein Abschnitt, der für die einzelnen Wirkstoffe Wirkdauern in Stunden nannte und diese Unterschiede pharmakokinetisch begründete.
Diese Zahlen standen hier, obwohl ein Händler sie weder gemessen hat noch verantworten kann; an ihre Stelle sind der Preis je Tablette und die Chargenprüfung getreten, also das, was Sie tatsächlich nachrechnen und nachschlagen können.
Zum Schluss: die Regeln bei Ihnen vor Ort
Ein Punkt, den wir Ihnen nicht abnehmen können. In jedem EU-Mitgliedstaat eigenständig geregelt werden:
- Verschreibungspflicht
- Regeln für den Versandhandel
- Einfuhrbestimmungen
- und der Umgang mit Bestellungen für den persönlichen Bedarf
Und diese Regelungen ändern sich. In Deutschland etwa ist der Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln nur zulässig, wenn eine in der EU oder im EWR zugelassene Versandapotheke liefert und eine Verschreibung vorliegt. Zu prüfen, was an Ihrem Wohnort gilt, liegt in Ihrer Verantwortung — nicht in unserer und nicht in der irgendeines Forums. Im Zweifel sind eine Apotheke, die nationale Arzneimittelbehörde oder eine juristische Auskunft vor Ort die richtigen Ansprechpartner.
Für Sportlerinnen und Sportler kommt ein weiterer Punkt hinzu: Modafinil, Armodafinil und Adrafinil sind auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur jeweils eigens aufgeführt.
Klären Sie das vorab mit der zuständigen nationalen Anti-Doping-Organisation und nicht anhand eines Shop-Textes. Ein Kontrollergebnis wird nicht danach beurteilt, wie ein Produkt beworben oder etikettiert war, sondern danach, was in der Probe nachgewiesen wird — und die Beweislast dafür, wie der Stoff dorthin gelangt ist, liegt bei der kontrollierten Person.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich ein Rezept, um zu bestellen?
Modafinil und Armodafinil sind in allen EU-Mitgliedstaaten verschreibungspflichtig. Der rechtlich saubere Weg führt über eine ärztliche Verschreibung und die Abgabe durch eine Apotheke. Welche Regeln für den Versandhandel in Ihr Land gelten, müssen Sie selbst prüfen.
Was kostet eine Tablette?
Bei der 100er-Packung liegen die Modafinil-Präparate zwischen 1,29 € und 1,49 €, die Armodafinil-Präparate mit 150 mg zwischen 1,39 € und 1,65 €, die mit 50 mg zwischen 0,89 € und 0,99 €. Adrafinil kostet je nach Packungsgröße 0,64 € bis 0,97 € je Kapsel. Alle Angaben sind Listenpreise vor dem Bitcoin-Rabatt von 20 %.
Welche Zahlungsmittel gibt es?
Derzeit ausschließlich Bitcoin, mit einem an der Kasse abgezogenen Rabatt von 20 %. Karten, SEPA, iDEAL und Bancontact stehen nicht zur Verfügung.
Wie lange dauert die Lieferung und was kommt an?
Üblicherweise 3–7 Werktage aus einem EU-Lager, mit Sendungsverfolgung und in neutraler Umverpackung. Innen liegt die Originalfaltschachtel des Herstellers mit Blister, Chargennummer und Verfalldatum sowie, wo vorhanden, der Beipackzettel. Ab 150 € Bestellwert versandkostenfrei.
Was tue ich, wenn mein Paket nicht ankommt?
Melden Sie sich über das Kontaktformular mit Ihrer Bestellnummer. Kommt die Sendung innerhalb der angegebenen Lieferzeit zuzüglich fünf weiterer Werktage nicht an, versenden wir nach Prüfung der Sendungsdaten erneut oder erstatten den vollen Kaufpreis — nach Ihrer Wahl.
Woran erkenne ich, dass die Packung in Ordnung ist?
An Wirkstoffbezeichnung und Stärke auf Faltschachtel und Blister, einem benannten Hersteller mit Anschrift, übereinstimmenden Chargennummern, einem gültigen Verfalldatum, einem unversehrten Blister und einem Analysenzertifikat, dessen Chargennummer zu Ihrer Packung passt.
Warum sagt ihr nicht, welche Marke die beste ist?
Weil sich das nicht belegen lässt. Präparate mit demselben Wirkstoff in derselben aufgedruckten Stärke unterscheiden sich in Hersteller, Hilfsstoffen, Verpackung und Preis — nicht in einer Wirkung, die ein Händler messen könnte. Vergleichbar sind Preis je Tablette, benannter Hersteller und Chargenunterlagen.
Sind Adrafinil und Flmodafinil dasselbe wie Modafinil?
Nein. Beide sind in der EU nicht als Arzneimittel zugelassen; es gibt für sie keine Fachinformation und keine behördlich genehmigte Packungsbeilage. Für Flmodafinil existieren zudem keine veröffentlichten kontrollierten Studien am Menschen. Fehlende Prüfung ist keine Entwarnung.
NeuroPeak ist ein Versandhandel und keine Apotheke. Dieser Artikel ist keine medizinische Beratung, keine Anwendungsempfehlung und keine Rechtsauskunft; wir veröffentlichen keine Dosierungsanweisungen. Modafinil und Armodafinil sind in allen EU-Mitgliedstaaten verschreibungspflichtig; Adrafinil und Flmodafinil sind in der EU nicht zugelassen. Lesen Sie vor der Anwendung die Packungsbeilage und sprechen Sie mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Apotheke. Prüfen Sie den rechtlichen Status an Ihrem Wohnort. Weitere Antworten in unseren FAQ.
